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Tradition und Moderne im GE·BE·IN

Wir werden größer

Aufbahrungsraum in der Nordstraße um 1960.
Das GE·BE·IN in der Nordstraße um 1981.
Der Empfangsbereich des GE·BE·IN in der Nordstraße um 1980.
Das GE·BE·IN in der Malerstraße (1998)

Mitte der 50er Jahre ergab sich die Notwendigkeit einer räumlichen Ausdehnung des Unternehmens. Da dieses im Volkshaus nicht möglich war, beschloß der Vorstand am 4. August 1955 den Ankauf des Grundstücks an der Nord- und Erwinstaße zur Bebauung mit einem Wohn- und Geschäftshaus.

Als die Gebäude Ende des Jahres 1960 fertiggestellt und bezogen waren, verfügte das GE·BE·IN über helle und großzügig gestaltete Räume, die sowohl beim Publikum, als auch bei Fachleuten großen Anklang fanden.

Zur Ergänzung folgte in den Jahren 1962/63 in der Lüdekingstraße 2 - unmitteltelbar hinter dem Grundstück an der Nordstraße - ein Gebäude, in dem, neben einer Wohnung und Garagen, die Kranzbinderei großzügige Räume erhielt. Mitte der 70er Jahre erwiesen sich die Räume in der Nordstraße als nicht mehr zeitgemäß. Im 1. Bauabschnitt wurden der Eingangs- und Empfangsbereich, die Beratungszimmer und der Wartebereich umgebaut. Die Renovierung der Feierhalle und der Aufbahrungsräume folgte in einem 2. Bauabschnitt.

Aber nicht nur die Räume erhielten ein neues Aussehen, auch in der Abwicklung der Bestattungen und der Durchführung der Trauerfeiern wurden Änderungen eingeführt, die einer modernen Zeit Rechnung trugen. Für die Blumendekoration bei Aufbahrungen und Trauerfeiern wurden spezielle Leuchter und Vasen entwickelt, wie sie nur vom GE·BE·IN angeboten werden. Dabei steht nach wie vor als oberstes Gebot der Geschäftszweck des GE·BE·IN, angemessene Bestattungen zu möglichst günstigen Preisen anzubieten.

Auch bei der Notgemeinschaft wurde eine Modernisierung unumgänglich: Das EDV-Zeitalter begann. Statt der Beitragsmarken für Mitgliedsbücher wurden ab 1979 Beitragsrechnungen verschickt, so daß die Mitglieder vor allem bargeldlose Zahlungsarten nutzen konnten.

Die „Notgemeinschaft für das GE·BE·IN“ wurde 1984 in „Sterbekasse für das GE·BE·IN Bestattungsinstitut Bremen VVaG“ umbenannt. Im Jahr 1996 erfolgte eine weitere Namensänderung in „GE·BE·IN Sterbekasse Bremen VVaG“. Bei 266.998 Versicherungsverträgen betrug der Versicherungsbestand am 31.12.1997 146.942.979 DM. Die Kapitalanlagen machten zum gleichen Zeitpunkt 70.743.350 DM aus.

Durch die Gesellschaftsform des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit (VVaG) ist gewährleistet, daß Überschüsse allein den Mitgliedern zufließen. Für die Leistungsfähigkeit der Sterbekasse spricht, daß in den Jahren 1977, 1990 und 1996 die Versicherungssummen, also die garantierten Versicherungsleistungen, auch für bereits bestehende Verträge bei unverändertem Beitrag erhöht werden konnten.

Im Jahre 1979 beteiligte sich das GE·BE·IN an der GE·BE·IN Steinmetz- und Grabmal GmbH, die auf dem firmeneigenen Grundstück an der Waller Friedhofstraße Betriebsräume erhielt. Anfang der 80er Jahre beschloß die Geschäftsleitung eine Dezentralisierung der Dienstleistungen des GE·BE·IN im Bremer Raum vorzunehmen. Als erste Maßnahme wurde am 10.4.1984 ein neues GE·BE·IN Bestattungsinstitut in der Malerstraße in Bremen-Hastedt eröffnet.